Innsbrucker Ritterspiele


6020  Innsbruck
www.innsbrucker-ritterspiele.info

Kontakt
Marion Frank
Schaferweg 1
6170 Zirl
0664-9170918
mm@cvc.at

Kommende Termine

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer ▸

17.12.2017, 15:00
Karten unter 0664-3774661 oder www.innsbrucker-ritterspiele.at

Und alles auf Krankenschein  ▸

12.01.2018, 20:00
Karten unter 0664-3774661 oder www.innsbrucker-ritterspiele.at
13.01.2018, 20:00
Karten unter 0664-3774661 oder www.innsbrucker-ritterspiele.at
19.01.2018, 20:00
Karten unter 0664-3774661 oder www.innsbrucker-ritterspiele.at
20.01.2018, 20:00
Karten unter 0664-3774661 oder www.innsbrucker-ritterspiele.at
26.01.2018, 20:00
Karten unter 0664-3774661 oder www.innsbrucker-ritterspiele.at
27.01.2018, 20:00
Karten unter 0664-3774661 oder www.innsbrucker-ritterspiele.at
02.02.2018, 20:00
Karten unter 0664-3774661 oder www.innsbrucker-ritterspiele.at

Otello darf nicht platzen:

Ekkehard Schönwiese Youtube:

 https://www.youtube.com/watch?v=0qHRs1wBEmo&feature=youtu.be

 

„No a mol“: der schurkische Kuno kehrt ins Bierstindl zurück

Im Bierstindl kann endlich wieder der schurkische Kuno so lange geköpft werden, bis das Publikum rund um zufrieden ist. Ein Stück Kulturgeschichte kehrt nach Innsbruck zurück.

Drei heimatlose Jahre hat es gedauert, bis die Innsbrucker Ritterspiele wieder auf ihre Bühne im Bierstindl zurückkehren konnten. Aber sehr zur Freude des Publikums ist es jetzt soweit. Ab dem 13. Juni lüftet das Theater den Vorhang. Natürlich wird mit einem Klassiker eröffnet. Seit 1951 zeigt die traditionsbewusste Volksschauspielbühne den Schurkischen Kuno, ein „schröcklich“ blutiges Ritterstück in drei Bildern mit neun Mitwirkenden und zehn Toten. Der Kuno hat längst schon Kultstatus erreicht. Da wird gereimt, was das Zeug hält. Mal auf Hochdeutsch, dann klappern wieder ein paar Tiroler Verse über die Bühne, dass es nur so eine Freude ist. Und wenn sich der getreue Knappe in eine feurige Spanierin verwandeln muss, um das Burgfräulein zu retten, bleibt im Zuschauerraum kein Auge trocken. Auch keine Kehle, denn es gehört zum guten Ton, während einer Aufführung des Kunos ein paar Gläschen zu zischen.
Inzwischen gab es über 1200 Vorstellungen. Aber keine Sorge, dieses kulturelle Markenzeichen Innsbrucks kann man im Grunde jedes Jahr wieder ansehen, denn das Ensemble erweitert das Stück mit aktuellen Texten zu Themen der Zeit. Da kann dann schon mal vom Ritter „Karl Heinz Kassa“ und seinen dunklen Machenschaften die Rede sein. Und wenn die Hypo Alpe Adria glaubt, dass sie heuer ungeschoren am neuen Kuno vorbeikäme, dann irrt sie sich gewaltig.
„Wir sind aus tiefster Seele froh darüber, endlich wieder auf unserer Heimatbühne zu stehen.“, sagt Marion Frank, die Obfrau der Innsbrucker Ritterspiele. Natürlich eröffne man die Theatersaison mit dem Kuno, aber weitere Projekte seien schon in Planung. Die Innsbrucker Ritterspiele haben in den letzten Jahren ihr Publikum immer wieder mit  grandiosen Boulevardstücken herzhaft zum Lachen gebracht. Und sie werden das auch in Zukunft tun. Die vorweihnachtliche Märchenproduktion sei, so Frank, immer bis auf den letzten Platz gefüllt. Doch zunächst wird an sieben Abenden ab dem 13. Juni wieder intrigiert, gereimt und geköpft, was die Bühne aushält.

 

Die Innsbrucker Ritterspiele pflegten: Boulevard Ritterpersiflagen Märchen • 1762 Gründung des Pradler Bauerntheaters, Laienspielgruppe, Wanderbühne • 1790 – 1809 Hochblüte der heroischen Ritterspiele in Innsbruck. Andreas Hofer lässt einen Ritterumzug als Siegesfeier inszenieren und setzt damit eine (Trionfi)Tradition fort, die unter Kaiser Maximilian begonnen hat. • 1870 fixe Spielstätte im Lodronischen Hof, Pradl; Gründer: Franz Rauter, Josefine Weiss, Ferdinand Exl • Um 1900 werden Ritterspiele ironisch. Sie üben inj der städtisch-alternativen Szene Kritik am Heroismus der Hochkultur. • Nach dem 1. Weltkrieg Teilung der Gruppe: ein Teil gründet in Wien das »Pradler Bauerntheater« , ein Teil verbleibt in Innsbruck • 1955 nennt sich der Innsbrucker Zweig »D`Stoanriegler Bauernspieler« – Gründer: Walter Saxer • 1958 findet der Verein im Gasthaus Bierstindl eine neue Heimat • 05.08.1961 Erste Kunopremiere im Bierstindl • 1963 Umbenennung: »Vereinigte Bühnen, Pradler Bauerntheater, Innsbrucker Ritterspiele« • Umbenennung: »Pradler Bauerntheater Innsbruck« • 1973 erste Fernsehübertragung des Schurkischen Kuno. Das war der Auslöser für den Einspruch des „Wiener Pradler Bauerntheaters“ gegen die Namensführung. Dadurch wurde eine nochmalige Namensäderung in „Alt Innsbrucker Bauerntheater und Ritterspiele“ notwendig. • 1982 Bau der jetzigen neuen Bühne im Gasthaus Bierstindl; Initiator Obmann Gebhard Jenewein • 1992 Das Bierstindl soll einem Wohnhaus weichen, eine von den „Rittern“ inszinierte Unterschriftenaktion verhindert dies. • 1992 Gründung des KulturGasthaus Bierstindl als Folge dieser Unterschriftenaktion • 08.07.2006 Einführung des neuen Vereinsnamen: Innsbrucker Ritterspiele/Märchen- und Boulevardbühne in Beisein von Frau Bürgermeisterin Hilde Zach (feierliche Ernennung zur „wilden Hilde vom Bierstindl“ • Am 31. 12. 2010 wird das Kulturgasthaus Bierstindl geschlossen. Die Zukunft der Ritter ist ungewiss. Mehr zur Geschichte der Ritterspiele unter "Publikationen" Im Bild: Innsbrucker Pradler Ritterspiele (um 1900) Im VIDEO: "Dornröschen" Dezember 2010

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