Theater in der Arche Noe

Arche Noe, Südtirolerplatz 4
6330  Kufstein
www.archenoe.at/theater-in-der-arche-noe/

Kontakt
Stefan Bric
Südtirolerplatz 4
6330 Kufstein
0650-6643654
info@archenoe.at

Kommende Termine

Judas ▸

19.08.2017, 21:00
Einlass: 20 Uhr / KARTEN: Öticket, Stadtgemeinde Kufstein, Hotel Gisela Kufstein oder unter info@archenoe.at
20.08.2017, 21:00
Einlass: 20 Uhr / KARTEN: Öticket, Stadtgemeinde Kufstein, Hotel Gisela Kufstein oder unter info@archenoe.at
27.08.2017, 21:00
Einlass: 20 Uhr / KARTEN: Öticket, Stadtgemeinde Kufstein, Hotel Gisela Kufstein oder unter info@archenoe.at
02.09.2017, 21:00
Einlass: 20 Uhr / KARTEN: Öticket, Stadtgemeinde Kufstein, Hotel Gisela Kufstein oder unter info@archenoe.at
03.09.2017, 21:00
Einlass: 20 Uhr / KARTEN: Öticket, Stadtgemeinde Kufstein, Hotel Gisela Kufstein oder unter info@archenoe.at

»JUDAS« 
Ein Monolog von Lot Vekemans

Freilichttheater mit Livemusik am Kirchplatz der Pfarrkirche St. Vitus in Kufstein
(Bei Schlechtwetter findet die Aufführung in der Stadtpfarrkirche statt)

Darsteller: Helmut A. Häusler

Regie: Stefan Bric
 

Zum Stück:

Seit zwei Jahrtausenden steht der Name „Judas“ für Verrat, Eigennutz und Feigheit. Selbst die Kunst stellte Judas über die Jahrhunderte hinweg nur als Monster dar. Weltweit hält dieser Ruf an: in Mexiko beispielsweise werden noch heute zu Ostern „Judaspuppen“ öffentlich verbrannt, und in vielen Ländern ist es noch immer gesetzlich verboten, Neugeborene Judas zu nennen. Der Grund dafür scheint auf der Hand zu liegen: Für ein Schmiergeld von dreißig Silberlingen verriet er den Aufenthaltsort des Messias. In jedem Zeitalter gab es Spekulationen über Judas und seine Motive. Bis heute ist die Geschichte des Judas nicht klar definiert:
War nicht der Verrat des Judas notwendig, um das Opfer, zu dem Jesus bestimmt war, erst zu ermöglichen? War er einfach nur derjenige, der diesen schmutzigen Job erledigen musste? Oder hätten sich Tod und Auferstehung Jesu auch ohne ihn ereignen können?
Nach zweitausend Jahren ist es an der Zeit, Judas selbst zu Wort kommen zu lassen. In einer selbst inszenierten „Show“ unternimmt er den Versuch, seine Tat mit menschlichen Dimensionen zu messen und bringt sein Publikum dahin, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst.

Lot Vekemans, geboren 1965 in den Niederlanden, studierte Soziale Geografie an der Reichsuniversität Utrecht und absolvierte die Ausbildung zur Dramatikerin an der Akademie für Autoren ’t Colofon in Amsterdam. Seit 1995 verfasst sie zahlreiche Stücke, u. a. „Truckstop“, „Fremde Vögel“, „Schwester von“ und „Judas“, für die sie mehrfach Auszeichnungen erhielt. Seit 2004 hat sie ihre eigene Theatergruppe „Stiftung M.A.M.“ (Mehrere Antworten Möglich). Für das Stück „Gift. Eine Ehegeschichte“ erhielt sie den Taalunie Toneelschrijfprijs 2010, den Preis für das beste aufgeführte Stück in den Niederlanden, für „Judas“ wurde sie jüngst mit dem Ludwig-Mülheims- Preis 2016 für religiöse Dramatik ausgezeichnet.

KARTENVORVERKAUF & INFOS:
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WEB: archenoe.at

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