Figurenthater

Die internationalen Figurntheatertage in Tirol gehen auf eine Initiative von Prof. Hans Posch  zurück. Er sah sein Wirken, das er vor Jahren in die Hände jüngerer Generationen legte, als Weiterleben des „Höttinger Peterlspiels“ an, das A. Rudolf Jenewein  1903 in einem  „Beitrag zur Charakteristik des Volkstums in Tirol“  erstmals in einem Buch als kulturelle Besonderheit Innsbrucks würdigte.  Das Kulturgasthaus Bierstindl legte auf die Tradition des „Höttinger Peterlspiels“ großen Wert, richtete 1992 eine Puppentheaterwerkstatt ein, stellte das Studio für wöchentliche Aufführungen  zur Verfügung und bahnte den Weg zur Fusionierung des Figurentheaterbandes mit dem Theater Verband Tirol an. 

Die Tradition der Figurentheatersonntage wird an zwei Sonntagen im Monat (außer Ferienzeit) im "Freies Theater Innsbruck" fortgesetzt.