Himmel und Hölle/Dorfbühne Völs

Ewald Deckel ist ein mit allen Wassern gewaschener Ortsvorsteher. Noch kämpfen himmlische und höllische Mächte um seine schwarze Seele. Es sieht ganz so aus, als müsste er auf ewig in der Hölle schmoren. Doch selbst den Teufel versucht Ewald zu überlisten. Ein Schwank

Dass Erwin beim nächtlichen Hineindrehen der Glühbirne im ehelichen Schlafzimmer einen Stromschlag bekommt, war nicht vorgesehen. Deshalb weiß man im Himmel nicht so recht, ob man ihn behalten soll oder in die Hölle weiterschicken muss, zumal Arthur, ein Gesandter der Hölle, schon nach ihm sucht. Erwin ist nämlich kein unbeschriebenes Blatt. In der Gemeinde hat er, in seiner Eigenschaft als Ortsvorstand, mal dem Musikverein, mal dem Pfarrer oder anderen, Schaden zugefügt , um seinen Willen durchzusetzen, um sich zu bereichern oder um einem Widersacher eins auszuwischen. Erwin ahnt, dass seine Schlechtigkeit ihn in die Hölle bringen könnte. Er versucht, ein letztes Mal zu mogeln.

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