Einstweilige Vergnügung / Generationentheater diemonopol

In ihrem Stück „Einstweilige Vergnügung“ erzählt die Autorin Anna-Katharina Leitgeb die Geschichte zweier Pensionistinnen, die ihr vertrautes Domizil nicht mehr verlassen wollen und damit die Pläne des Immobilienbesitzers durchkreuzen. Die Bedrohung lässt sie schließlich Freundschaft ausgerechnet mit drei jugendlichen Hausbesetzern schließen. „Einstweilige Vergnügung“ ist ein ebenso berührendes wie humorvolles Stück über Menschen, die ihre generationsspezifischen und sozialen Gegensätze durch eine Ausnahmesituation zu überwinden versuchen.

Das Stück beruht auf einer wahren Begebenheit. Ein Wiener Hausbesitzer will 2012 sein Mietshaus luxussanieren. Als es ihm nicht gelingt, zwei alte Damen aus ihrer Wohnung hinauszubekommen, quartiert er Punks ein, in der Hoffnung, sie so zu vertreiben. Doch Alt und Jung freunden sich an und eröffnen die „Pizzeria Anarchia“. Als letzte Möglichkeit greift der Hausbesitzer zur Zwangsräumung: 1600 (!) Polizisten entfernen 19 Menschen.

Anna-Katharina Leitgeb, geboren in Wie

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