Geierwally am Hoametzl

Besucher und Besucherinnen müssen sich ihre Zuschauerplätze am Theaterweg ergehen, der vom Tal hinauf zum Hoametzl führt. Wie bei einem Kreuzweg gibt es da Stationen mit Bildtafeln, Seiten aus dem Programmheft mit der Vorstellung der Figuren. Ganz unten bei der ersten Station hängt ein Schild, das die Wanderer darauf hinweist, eine Taschenlampe mitzunehmen, denn der Weg zurück in der Nacht ist nicht beleuchtet. Auch wird darauf hingewiesen, dass der Weg hinauf ohne vorher bestellte Karten nicht zum Ziel führt. Am 20. 8. versammelten sich 400 Geierwally-GeherInnen am Hoametzl und kehrten schon lange vor Vorstellungsbeginn zunächst einmal in, um vor der Traumkulisse der Steinberge den Durst zu löschen. Nach der zweiten Pause war dann vor allem der Glühwein gefragt. Die Abende sind schon kühl auf der Alm, aber was ist das schon im Verhältnis zur Kälte der Geierwally, die ihre Freier auf den Boden schmeißt und in Folge ihrer standhaften Gefühlsverdrängung ins Eis zu den blauäugigen Saligen geht. Gespie

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