Jedem die Seine und mir die Meine!

Lustspiel von Franz Rieder

ID# 252-04
Verlag Rieder
Akte 3
Dekorationen 1
Männer 5
Frauen 5
Kinder
Personen 10

Die Rosi-Tant feiert ihren 75. Geburtstag und möchte endlich Klarheit haben, wie es mit der Brauerei und dem Gutshof weitergehen soll.
Konrad, ihr Neffe, ist zwar als Erbe vorgesehen, aber sie wird aus ihm nicht klug, deshalb lädt sie ihn mit seiner Brau, die sie unbedingt kennenlernen will, zur Geburtstagsfeier ein. Konrads Braut, Simone, ist hell begeistert, doch im letzten Augeblick passiert's! Sie verwechselt einen Liebesbrief, der seinem Freund Leo gehört, und läßt sich in ihrer Eifersucht nicht belehren, macht an Ort und Stelle Schluß undgibt Konrad den Laufpaß! Aber Malzl, der superschlaue Briefträger, weiß eine guten Rat. Leo wird als Braut verkleidet und muß mit zur Geburtstagsfeier! Und die Rosi - Tant ist begeistert von der Brau! Genau wie sie sich die Frau für Konrad vorgestellt hat; kräftig, derb und humorvoll! Aber zwischenzeitlich hat der Liebesbrief den zukünftigen Schwiegervater Leos, Herrn Max Ochsenschlächter - Schlachthofbesitzer - erreicht, überrascht und wütend gemacht, da darin von einem "freudigen Ereignis" die Rede ist, und dies seine einzige Tochter Koni betrifft!
Er verfolgt nun diesen Wüstling, der sich an seine Tochter wagte, mit blinder Wut und Entschlossenheit! Als er bei der Rosi Tant wutschnauben auftaucht und den Verführer seiner Tochter sucht, hat dieser ein großes Glück, daß er als Braut dasteht und seine "graziöse" Schönheit den Herrn Ochsenschlächter so beruhigt, daß er sich in die schöne Braut geradezu verliebt und sie auf Schrit und Tritt verfolgt. Wie soll das aber weitergehen...? Diese Frage ist wohl berechtigt. Denn das Spiel treibt nun einem vulkanartigen Höhepunkt zu, als die richtigen Bräute plötzlich auftauchen!
Das Spiel gibt alles, was Heiterkeit nur bieten kann, und am Schluß glückliche Paare ganz nach Malzls Geschmack: "Jedem die Seine und mit die Meine"
Der Verlag