Wunder über Wunder

Komödie von Franz Rieder

ID# 530-13
Verlag Rieder
Akte 3
Dekorationen 1
Männer 6
Frauen 3
Kinder 0
Personen 9

Dieses Stück kann auch micht 5 Männer 4 Frauen gespielt werden!
Jakob uns seine Freunde frönen ihrem Hobby - dem Schwarzbrennen. Die Weiber vom Antialkoholverein haben das Dorf vom Alkohol befreit und stattdessen jedes Haus mit einem Weihwasserkessel versehen. Die Mesnerin schleppt Körbe von Weihwasser in Flaschen von Haus zu Haus. Dieses Vertriebssystem nützen die Brenner für ihre Zwecke, indem sie Schnaps in die Weihwasserflaschen füllen. Dem Dorf steht der Besuch des Bischofs zur Firmung bevor. Dabei will der Bischof der Vorsteherin des Frauenbundes dafür gratulieren, dass sie das Dorf alkoholfrei gemacht hat. Zu Beginn des zweiten Akts kehren Jakob und Martl vom Wildern zurück. Unmittelbar danach trifft der Jäger ein, empangen von seiner Liebe Heidi und erzählt ihr, dass er einer Gestalt gefolgt ist, die zu ihrem Stadel gelaufen ist. In diesemAugenblick kommt Jakobs Frau Rita herein und sucht ihren Mann, das lässt den Jäger aufhorchen und im Stadel nachsehen. Jakob und Martl schleichen voller Heu in die Stube zurück und treffen auf Rita, die ihnen mitteilt, dass der Jäger im Dorf einen Wilderer sucht. Rita enttarnt die Geschichten vom Bauer und seim Knecht als Lügen und treibt sie in die Enge. Da kommt Gustl, der Jäger zurück und fragt nach den so genannten Unterholzspezialisten. Dabei betritt wieder die Mesnerin mit einem Korb leerer Weihwasserflaschen die Szene. Heidi wundert sich über die ständig steigende Nachfrage nach Weihwasser im Dorf und vermutet, dass dahinter ihr Vater und seine Freunde stecken. Der Anfang vom Ende des perfekt laufenden Geschäfts beginnt, als die Mesnerin in der Kirche den Weihwasserkessel mit Schnaps befüllt und in die Sakristei stellt. Die Schwarzbrenner müssen an den Schlüssel kommen. Sie finden ihn zwar, aber Martl muss dafür den Weihwasserkessel austrinken, um die Entdeckung durch die Frauen zu verhindern. Als der Bischof nach der Messe zum Segen alle mit Weihwasser besprengen will, ist der Kessel leer. Und in der Sakristei liegt der Mesner-Toni leblos am Boden. Der Bischof gibt ihm den letzten Segen und reist fassungslos ab. Im dritten Akt findet Heidi im Stadel ein Gewehr im Stroh und verdächtigt ihren Vater, dass er der Wildschütz ist und auch etwas mit der Weihwasserverwandlung zu tun hat. Doch statt ihn bei der Mutter zu verraten, handelt sie ihm seine Einwilligung in ihre Ehe mit Gustl ab. Jakob und seine Freunde beraten darüber, wie sie ihren Weihwasserschwindel am besten verbergen. Da besucht sie der Herr Pfarrer unt teilt ihnen mit, dass der Mesner-Toni eine Alkoholvergiftung hat, obwohl es im Dorf keinen Alkohol mehr gibt. Der Pfarrer greift vor dem Abgehen nich in den Weihwasserkessel von Jakob und merkt, dass das Wasser genauso riecht wie das in der Sakristei. Da tanzt die Wabi singend herein mit einer Flasche Weihwasser in der Hand und schreit "Ein Wunder ist geschehen, ich kann wieder laufen". Hinzu kommt der Wachtmeister, um eine Hausdurchsuchung durchzuführen, da ehrbare Dorffrauen vermuten, dass in Jakobs Haus der Kessel zum Schnapsbrennen steht. Heidi führt den Wachtmeister in den Keller. Siegesbewusst kehrt er mit einer Flasche Schnaps zurück. Daraus schenkt Heidi allen Männern ein Glas ein. Alle prusten und wundern sich üer das Weihwasser in der Schnapsflasche? In kluger Voraussicht hat Heidi vorher mit Gustl die Gefahr beseitigt. Jakob hält nun Gustl für den richtigen Schwiegersohn. Die Gefahr ist noch nicht gebannt, denn der Herr Pfarrer hat bemerkt, dass im Dorf aus den Weihwasserkesseln Schnaps getrunken wird, und will von Jakob wissen, woher denn der ganze Schnaps in dem angeblich alkoholfrien Dorf kommt? Dieses Rätsel lässt sich nicht lösen und alle stimmen dem Herrn Pfarrer zu, dass es doch noch "Wunder über Wunder" auf dieser Welt gibt! Ein Lustspiel mit geschloffen scharfen Dialogen und überordender Situationskomik! Der Autor