Gottes Mühlen mahlen langsam......

Schauspiel von Franz Rieder, F. Hayn

ID# 116-10
Verlag Rieder
Akte 4
Dekorationen 2
Männer 6
Frauen 3
Kinder 0
Personen 9

Der alte Haldner wurde vom Blitz erschlagen. Sein Sohn war damals vermißt, und der Steinhofer hat den Haldner-Hof erworben. Aber wie? - Er bewirtschaftete ihn schon über sechs Jahre und wurde ein reicher Mann. Dieser reiche und mächtige Steinhofer erschrickt aber so leicht und geht die halben Nächte, wenn andere Leute friedlich schlafen, ruhelos in seiner Schlafkammer hin und her. - Warum? Plötzlich erscheint der junge Haldner und weiß natürlich von nichts, aber er vermutet viel. Der Steinhofer nimmt ihn als Knecht auf und schickt ihn sogar auf die Landwirtschaftsschule. Tat er das aus Gutheit - oder warum wohl? Und da verliebt sich die Tochter Steinhofers noch dazu inb diesen Stefan Haldner, und der Haß flammt noch mehr auf. Plötzlich erscheint ein Landstreicher, der "damals" als Bettelbruder etwas gesehen hat und nun einen lumpigen Zettel vorlgen kann, daß Steinhofer betrogen hat. Und nun erleben wir, daß Stolz Sünde ist und die Sünde zuerst Mut einfaucht und dann, wenn sie begangen ist, zur Angst und Qual und zuletzt zur Verzweiflung teibt. Denn der Steinhofer greift nicht zur Reue, sondern zum Strick. - Dieses Spiel ist eines unerer besten Bauerndramen. Wir empfehlen es vorbehaltlos jeder Bühne wärmstens! Es wird jede Bühne zu ungeahnten Erfolgen führen.
Der Verlag