Kaviar und Hasenbraten

Lustspiel von Regina Rösch

ID# 555-19
Verlag Rieder
Akte 3
Dekorationen 1
Männer 4
Frauen 5
Kinder
Personen 9

Es ist der 20. des Monats und bei Familie Steiner herrscht mal wieder Ebbe in der Kasse. Während Max Steiner versucht, die Stapel von Rechnungen und Mahnungen den Kategorien „sicher nicht zahlen“ und „vielleicht zahlen“ zuzuordnen, ist Ehefrau Elvira bereits im Dorf unterwegs, um Kartoffeln, Kartoffelmehl und Salat für das abendliche Essen auszuleihen, wofür Max in der vergangenen Nacht einen Luxus-Hasenbraten „organisiert“ hat. Mitten im Abendessen, zu dem sich spontan auch Nachbar Manfred Hasenberger eingeladen hat, wird der Strom abgeschaltet.

 Und nebenbei verkündet Manfred, dass der langjährige Kumpel „Klunker-Ede“ nach sieben Jahren, die er für einen Überfall auf ein Juweliergeschäft absitzen musste, im Knast verstorben ist und das vier Wochen vor der Entlassung! Nach einer stillen Gedenkminute mit Bier und Schnaps erinnert sich Max, dass „Klunker-Ede“ ihm kurz vor seiner Verhaftung ein Kuvert zur Aufbewahrung anvertraut hat.

 Dieses Kuvert hängt seit sieben Jahren hinter dem Schlafzimmerschrank und darf nur geöffnet werden, „wenn Ede etwas passiert“! Bringt der Inhalt den erhofften Geldsegen? Und wenn ja: Macht Dorfpolizist Rudolf mit seiner überaus neugierigen Ehefrau Waltraud einen Strich durch die Rechnung? Welche Rolle spielen die beiden Feriengäste, die sich bei Familie Steiner einquartieren? Und auch Tochter Nathalie hat ihre Finger im Spiel…