Vorsicht, Stock!

Schauspiel von Christian Weber

ID# 558-09
Verlag Deutscher Theaterverlag
Akte
Dekorationen
Männer 6
Frauen 3
Kinder
Personen 9

Eine Polizeistation dümpelt in friedlicher Alltagsroutine vor sich hin, als plötzlich das Schicksal mit dem Schmiedhammer zuschlägt: Alexander Stock taucht auf. Er hat eine grässlich zugerichtete Leiche im Gepäck und behauptet freundlich, aber nachdrücklich, er sei ihr Mörder. Kommissar Waidmann bereut sehr schnell, diesen Fall übernommen zu haben. Stock bemüht sich zwar mit liebenswürdiger Selbstverständlichkeit, der Polizei die lästige Ermittlungsarbeit abzunehmen, redet dabei aber alles und jeden in Grund und Boden.

Wiadmann ist mit diesem irren Typen völlig überfordert und zieht den Psychiater Doktor Schulz hinzu. Doch auch der kann auf die Schnelle nicht in Stokcs Grauzone zwischen Vernunft und Schwachsinn eindringen. Zu allem Überfluss stellt sich dann heraus, dass Stock in Wirklichkeit gar nicht der Mörder ist. Doktor Schulz nimmt ihn daraufhin in seine Anstalt auf.

Doch bevor Kommissar Waidmann sich aufatmend zurücklehnen kann, hat Stock bereits die nächste Leiche anzubieten. Waidmann nähert sich, von seinem "Hilfssherriff" Schneider allmählich im Stich gelassen, durch einen Wust wirrer Fakten bedenklich dem Nervenzusammenbruch. Stock dagegen mischt in der Zwischenzeit seelenruhig die Schwestern und Patienten des Irrenhauses auf und richtet dadurch auch bei Doktor Schulz einen absolut bleibenden gesundheitlichen Schaden an.

Polizei und Psychiatrie sind mit ihrer Weisheit am Ende: ist Alexander Stock nun ein Mörder oder nicht? Wer oder was ist er überhaupt? Hier kann wohl nur noch ein "Deus ex Machina" helfen. Doch ober jemans kommen wird?