Querkopfvariationen ( fünf Bühnen in Axams zum Schönherr-Jahr)

Biographietheater von Karl Schönherr

ID# 078-87
Verlag Autor
Akte
Dekorationen
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Personen

Querkopfvariationen - Fünf Aufführungen von sieben beteiligten Bühnen in Axams

Sieben Todsünden - Cechov-Einakter - Szenen der Nachhaltigkeit - Biografie Theater und nun sieben Bühnen fünf Querkopf-Einakter, zusammengefügt zu einem Abend.
Diese neue Art des TheaterNetzTirol versteht sich nicht als Festival an einem Ort, sondern als Austausch-programm und Angebot für viele Orte im „Fest-Land“ Tirol. Im fünften Jahr dieser von LRin Beate Palfrader ins Leben gerufenen Initiative richtet sich der Fokus auf Biografien von „Querköpfen“, wie sie Karl Schönherr einst beschrieben hat bzw. mit denen das Leben von Persönlichkeiten und/oder Verwandten rückblickend auf die Bühne geholt wird.

„Die erste Beicht“  Projekttheater Hall - nach Karl Schönherr - Regie Peter Holzer

Der junge Hansl bereitet sich auf seine erste Beichte vor, welche ihm gar so befreiend als Erleichterung verschwiegener Sünden gepriesen worden war. Im Beichtstuhl soll er den Zettel mit seinem Sündenregister vorlegen. Aber ach, der Zettel ist nicht in der Hosentasche. Also muss Hansl
nach seinen Sünden im Gedächtnis kramen. Er tut das, fühlt sich befreit. Die Sünden dürfen Geheimnis bleiben. Denkste! Der verlorene Zettel wurde gefunden und es setzt Prügel von allen , denen Hansl was
angetan hatte...

 

„Wer oder was ist F?“ Theater Szenario Hall von Wolgang Viertl - Regie Brigitte Neumaier

Frustiert versucht Wolfang die Lebensgeschichte seines Großvaters, Franz Viertl, seines Zeichens Bildhauer, aufzuschreiben. Da taucht Franz plötzlich auf. Seine Ratschläge will Wolfgang anfänglich nicht annehmen, doch über diesen Generationenkonflikt finden sie zueinander. Wolfgang erkennt, dass Probleme vor 100 Jahren gar nicht so viel anders waren. Neben Anektoten über alte Zeiten, eine junge Liebe und ewige Binsenweisheiten klärt sich auch: Wer oder was ist F?


"Bauernfang" HeimatLose Bühne Sellrain - nach Karl Schönherr - Regie Andreas Haider

Stumpfl, Wittwer, 50, ist ein begehrtes Objekt beim Kittelvolk. Jetzt macht sich die Gipflmarie an ihn heran, umsonst. Dann kommt die Spitzjuli daher, für die Wirtschaft und nix als für die Wirtschaft da sein
soll. Aber die Leut sagen, der Stumpfl und sie hätten was miteinander, drum geht sie wieder, nachsagen laßt sie sich nichts. Da hält der Stumpfl um die Hand einer Frau als „Arbeitsmaschine“ an, die den Speck
Querkopfvariationen Sieben Bühnen in Axams zum Schönherr-Jahr net anrührt. Aber da hat er sich getäuscht! Ein Querkopf - Verweigerertyp -, der in die Falle seiner Sturheit geht und von einem „Weiberer“ dabei beobachtet wird.


„Die Übergab“  Wakis Theaterstadl - Seefeld - nach Karl Schönherr - Regie Luis Auer

Der alte Pickl will nicht übergeben, der Protestquerkopftyp gegen die Natur, gegen die eigene und die der Erwartungen des Sohnes. Die Rosl gibt dem Jungen sechs Wochen Zeit, sonst sucht sie sich einen anderen. Der Alte und der Junge reden miteinander, alle zehn Minuten ein Wort. Der Alte übergibt
nicht. Sie fahren mit dem Hornschlitten zu Tal. Eine teuflische Fahrt. Der Junge will nicht mehr bremsen,
bis der Vater zum Übergeben ja sagt. Im letzten Augenblick tut er ´s. Länger hätt die Rosl nicht gewartet. Der Alte fügt sich.


„Der lapperte Hannes“  Sendersbühne Grinzens - Regie Markus Plattner

Der Hannes war nicht lappert. Gscheit war er. Aber lappert gutmütig war er. Er verstellt sich im Dienst des sozialen Engagements und wird für den Schwindel eingesperrt, was ihm scheinbar gar nichts ausmacht. Er ändert sich nicht. Er bleibt bei seiner Gutmütigkeit und als Lehrer des Dorfes Freund der armen Kinder, denen er zu essen gibt. Er ist der Urtyp eines Aussenseiterquerkopfes. Er lehrt die Kinder im Liegen lesen. Er hat Pestalozzi begriffen: Kinder sollen voneinander lernen. Frontalunterricht
bringt nichts..

 

 

Wer oder was ist F?

Die Übergab

Der lappete Hannes