Die Erben

Volksstück von Martin Plattner

ID# 080-88
Verlag Autor
Akte
Dekorationen
Männer 2
Frauen 7
Kinder
Personen 9

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Geld regiert die Welt und macht auch vor dem engsten Tal nicht Halt. Wenn dann noch die Gier dazukommt sind menschliche Abgründe nicht mehr fern. Diese Abgründe thematisiert der in Wien lebende Autor mit Tiroler Wurzeln, Martin Plattner, in seinem modernen Volkstheaterstück. Es gelingt ihm eine grotesk-humorvolle Farce, in deren Mittelpunkt die Frage steht, was im Leben noch übrigbleibt, wenn das Geld verprasst oder vererbt ist.

Im Zentrum stehen ein alter Kauz, der Platzhirsch und der Talkaiser. Sie befinden sich im ersten Akt im Altersheim. Platzhirsch und Talkaiser sind echte „Streithansln“, bei denen noch so manch alter Streitpunkt unaufgearbeitet ist. Betreut werden die "drei Zausel" von Monika – oder ist es Gülcan oder Miliza? Plötzlich rückt Besuch an, die Tochter des Talkaisers und der Sohn des Platzhirschen betreten mit zweifelhaften Absichten die Szene. Oder sind es gar noch mehr Erben? Und was hat es mit der Thresl auf sich? Entsteht alles in ihrem Kopf oder ist sie Teil des Geschehens?

Der zweite Akt bringt die Zuschauer zurück in die Zeit vergangener Streitpunkte zwischen Talkaiser, Platzhirsch und deren Anhang. Und der ominöse "Wasserkraftlackl" taucht ebenfalls auf. Akt drei führt gar hin zum „Jüngsten Tag“, den sich Talkaiser und Platzhirsch ganz anders vorgestellt hätten.