Jugend auf der Bühne

Jugend

ID# 081-13
Verlag
Akte
Dekorationen
Männer
Frauen
Kinder
Personen

Eine Aktion im TheaterNetzTirol: Begegnung Tiroler Jugendtheatergruppen im Theater Verband Tirol:

teilnehmende Mitgliedsbühnen: Volksbühne Langkampfen, Kolpingbühne Wattens, Projekttheater Hall, Franziskaner-Gymnasium Hall, Kühne Bühne, Winklbühne Prutz-Faggen

 

Aufführungen:

S A M S T A G,   24.   N O V E M B E R :

11:00 Uhr im Ostraum: Kolpingbühne Wattens:KAR-MA“ (alles Böse kommt zurück) 

Zum Inhalt: Was wäre, wenn Karma nicht nur Mythos und Legende wäre, wenn es nicht nur für komische Geschichten dient die man kleinen Kindern erzählt, sondern was wäre, wenn Karma lebendig ist, wenn es unter uns lebt. Verkörpert von zwei Schwestern. Die eine KAR die andere MA, die eine gut die andere böse. So unterschiedlich und so gegensätzlich sie auch erscheinen mögen, sind sie sich doch ähnlicher als sie vielleicht glauben.

Dieses Stück handelt von genau diesen zwei Schwestern. KAR versucht MA zu dem perfekten Ideal von Karma zu machen. Sie soll die Menschen, die Welt ganz einfach manipulieren können, das Schicksal beeinflussen und das alles basierend auf dem abgrundtief bösen System. MA allerdings kann und will diesem System nicht dienen. Wird sie sich ihrer Schwester auf Dauer wiedersetzen können?
Welchen harten Schicksalsschlag benötigt es um ihre böse Seite hervorzurufen?

Das Stück ist spannend, facettenreich und tiefgründig. Es soll nicht nur zur Unterhaltung dienen, sondern auch zum Nachdenken anregen.                             

15:00 Uhr im Westraum: Kühne Bühne: „Nein, mir geht es gut“ zum Inhalt: An der Bernhard Brandstetter Akademie herrscht Trauer und Fassungslosigkeit. Was hat die immer gut gelaunte und allseits beliebte Jessy zu diesem verzweifelten Schritt getrieben? Bringt der zufällige Fund ihres Tagebuchs die Wahrheit ans Licht?
Ein Stück über Freundschaft, Vertrauen, Verlust und die große Frage, WARUM?

17:00 Uhr im Ostraum: Volksbühne Langkampfen: „Frau Müller muss weg“  zum Inhalt: Die besorgte Elternschaft der Klasse 4 b hat die Klassenlehrerin Frau Müller um einen Termin gebeten, offenbar scheint es Probleme in der Klasse zu geben. Die Kleinen stehen gerade an einem entscheidenden Punkt ihrer schulischen Karriere, wird sich doch am Schuljahresende zeigen, wer den Sprung ins Gymnasium schafft – und wer eben nicht. Und so sitzen fünf entschlossene Erwachsene auf Kinderstühlchen zwischen Kastanienmännchen, Laubgirlanden und Kuschelecken, bereit, dem Feind ins Auge zu sehen. Denn für die Eltern ist längst klar, wer die Schuld an der Misere trägt – die erfahrene Lehrerin Sabine Müller scheint den pädagogischen Anforderungen seit einiger Zeit nicht mehr gewachsen zu sein. Dass das Problem nicht bei den Schülern zu suchen ist, davon ist jeder der Anwesenden überzeugt. Ihre Kinder sind alle ganz besondere kleine Persönlichkeiten, die ab und an spezieller Förderung bedürfen und die nicht etwa einfach Spätzünder, faul, unkonzentriert oder einfach mathematisch unbegabt sind. Die Fronten in diesem Kampf sind klar.

 

S O N N T A G ,   2 5 .    N O V E M B E R :

9:00 Uhr im Westraum: Projekttheater Hall: "Das alles ist Schule" zum Inhalt: Die 15- bis 19-jährigen Jugendlichen mit anderen Erstsprachen als Deutsch des Projekttheaters Hall zeigen in ihrem selbst entwickelten Stück ihre Sicht auf Schule in Österreich. Durch Filmeinspielungen und kurze Szenen inspiriert vom bunten Schulalltag in der Übergangsklasse des Franziskanergymnasiums Hall machen sie auf unterhaltsame Weise deutlich: „DAS ALLES IST SCHULE“!

10:30 Uhr im Ostraum: Winklbühne Prutz-Faggen: “Steter Tropfen“ zum Inhalt: "Bis es irgendwann zu viel ist. Man kann nicht mehr. Ein schleichender Prozess..." die spielenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen bearbeiten ein Thema, das sie interessiert und bewegt. Das Stück erzählt von einem Mädchen namens Emma, das in einen Ab­wärts­stru­del gerät. Die Probleme häufen sich, die Mutter hat keine Zeit mehr für sie, ist nie zu Hause, der Vater ist al­ko­hol­ab­hän­gig. In der Schule wird Emma auch immer schlechter. Sie fängt an sich zu verlieren. Und dann beginnen auch noch ihre besten Freun­din­nen über sie zu lästern! Span­nungs­ge­la­den und mit mu­si­ka­li­scher Begleitung wird Emmas Reise mit­er­leb­bar erzählt. Und vielleicht stellt sich der Eine oder die Andere nachher selbst die Frage: Was ist das Wichtigste in meinem Leben? Und welche Rolle spielt eigentlich der kauzige Typ am Klavier?

12:15 Uhr im  Westraum: Franziskaner-Gymnasium Hall : „Ein Stuhl kommt selten allein“ zum Inhalt: Gegeneinander oder miteinander? Einsam oder gemeinsam? Und vor allem: Ein Stuhl ist nicht unbedingt ein Stuhl, sondern manchmal auch nur ein Mensch. In absurden und überraschenden Szenen wird gezeigt, wozu uns die Improvisation mit Stühlen inspiriert hat.