Bonifaz, schlag zua

Komödie von Ulla Kling

ID# 351-10
Verlag Köhler
Akte 3
Dekorationen 2
Männer 7
Frauen 7
Kinder
Personen 14

Ambros lebt mit seiner Frau Vev glücklich und auch zufrieden in seinem kleinen Haus unterhalb der Berge umgeben von Wald und Wiesen. Aber Tochter Rosi heiratete ihren Michael, und der will hoch hinaus. ein Berghotel mit Skilift schwebt ihm vor. Ambros widersetzt sich diesem Projekt, aber schließlich unterliegt er doch den Plänen seines Schwiegrsohnes und auch denen des Bürgermeisters, der durch dieses Hotel einen Aufschwung der Gemeinde erhofft. Michael sagt den Eltern den Erhalt ihrer Bauernstube zu, wenn sie ihn seine Hotelpläne verwirklichen lassen. Der Knecht Toni erfindet schnell einen Geist "Bonifaz" um das Vorhaben zu verhindern, - aber umsonst! Das Hotel steht! Ambros und Vev können sich nicht umstellen und wandern in ihrer "Stube", die inzwischen Rezeption geworden ist, ein und aus, als wären sie nicht zuhause". Michael fürchtet dasß "diese Leute" seiner Repräsention schaden, und so versucht er ständig, sie von seinen vornhemen Gästen fern zu halten. Toni, der zum Kofferträger avanciert ist, versucht die "Spinnerten" mit seinem "Bonifaz" zu vertreiben, damit endlich wieser Frieden in das Heim einzieht. Aber diese Idee übernimmt Michael als Reklame für sein Hotel.
Zehn Jahre später!
Durch den abgeholzten Wald konnte ein Erdrutsch nicht verhindert werden und das Hotel wurde völlig verschüttet. Nur der kleine Vorbau mit der gemütlichen Stube wurde verschont. Ambros und Vev leben mit ihrem Enkel Florian, der nun schon 20 Jahre ist, zusammen. Florian macht mit seiner Braut Lisa neue Pläne. Er will Verlorenes wieder baufbauen. Opa Ambros ist davon begeistert und auch Rosi und der Schwiegersohn unterstützen dieses Vorhaben sehr. Nur Toni ist entsetzt und holt wieder seinen "Bonifaz" zu Hilfe, um nicht neues Unrecht geschehen zu lassen. Aber da wird er ausgelacht, denn Flori und Lisa wollen den Wald wieder aufbauen, dessen Zerstörung der Anfang dieser ganzen Geschichte war.