Covid Informationen für Kunst und Kultur ab 24. März

Veranstaltungen 

Eine generelle Maskenpflicht in allen geschlossenen Räumen:

  • an öffentlichen Orten,
  •  in Verkehrsmitteln,
  • im gesamten Handel,
  • bei körpernahen Dienstleistungen,
  • in der Gastronomie (am Weg zum Platz, nicht am Verabreichungsplatz),
  • in der Beherbergung,
  • in Sportstätten (außer bei der Sportausübung),
  • in Kultur- und Freizeiteinrichtungen,
  • an Arbeitsorten,
  • in Alten- und Pflegeheimen,
  • in Krankenanstalten,
  • bei Zusammenkünften mit zugewiesenen Sitzplätzen ab 100 Personen (dh. im Theater, der Oper, im Kino etc.) und
  • bei Zusammenkünften ohne zugewiesenen Sitzplätzen ab 100 Personen (dh. bei Partys, Hochzeitsfeiern etc.) hat der Veranstalter aber eine „Wahlmöglichkeit“. Entscheidet sich dieser für eine 3-G-Kontrolle, gilt keine Maskenpflicht.

Ausnahmen von der Maskenpflicht:

  • privater Wohnbereich,
  • am Verabreichungsplatz und
  • bei Proben oder künstlerischen Darbietungen in fixer Zusammensetzung, beruflich und privat (d.h. Theaterensemble genauso wie private Blasmusikkapellen und Chöre)

Nachtgastronomie:

  • Regelung wie Zusammenkünfte Indoor ab 100 Personen = „Wahlmöglichkeit“ des Betreibers, d.h. grundsätzlich Maskenpflicht oder stattdessen 3G-Kontrolle

Absonderung:

Ab dem 5. Tag der Absonderung gilt bei mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit, dass die Absonderung beendet ist. Es gilt jedoch weitere 5 Tage eine Verkehrsbeschränkung. Um eine vorzeitige Aufhebung der Verkehrsbeschränkung zu erwirken, kann eine Freitestung erfolgen (negativer PCR-Test oder Ct-Wert ≥ 30). Sollte CT<30 betragen, muss Verkehrsbeschränkung bis zum Ablauf der 5 Tage (oder wenn davor ein CT≥ 30 erreicht wird) fortgesetzt werden.  

Verkehrsbeschränkung:

  • Das Tragen einer FFP2-Maske oder einer höherwertigen Maske bei Kontakt mit anderen Personen, auch innerhalb des privaten Wohnbereichs,
  • Meiden von Großveranstaltungen, vulnerablen Settings und Gastronomie (Ausnahme: Aufsuchen von Arbeitsorten ist grundsätzlich möglich),
  • Kein Betreten von Einrichtungen bzw. keine Ausübung von Aktivitäten, bei denen nicht durchgehend eine FFP2-Maske bzw. ein MNS getragen wird (Gastronomiebetriebe, Fitnessclubs etc.),
  • Kein Besuch von Großveranstaltungen und Ähnlichem (Sportveranstaltungen, Konzerte etc.) und
  • Ein Aufsuchen von Arbeitsorten ist dabei grundsätzlich möglich, sofern dabei das durchgehende Tragen einer FFP2-Maske und die Einhaltung geeigneter Schutzmaßnahmen (PSA) gewährleistet werden können.

Was gilt alles als Veranstaltung?

Auch die COVID-19 Basismaßnahmenverordnung spricht nicht von Veranstaltungen sondern definiert Bestimmungen für Zusammenkünfte jeglicher Art. Dies bedeutet, dass die folgenden Regelungen für sämtliche Zusammenkünfte bzw. Veranstaltungen gelten, ganz gleich ob diese privater Natur sind oder ob es sich um professionelle Angebote handelt wie Aufführungen, Konzerte, Filmscreenings, Führung, Workshops oder Kurse.
 

Unter welchen Bedingungen sind Veranstaltungen bzw. Zusammenkünfte aktuell möglich?

 

Ab 50 Personen besteht weiterhin die Auflage der Ausarbeitung eines COVID-19 Präventionskonzeptes und die Bestellung eines*r COVID-19 Beauftragter*n bei Zusammenkünften..
Es besteht aber keine Anzeigen- oder Bewilligungspflicht mehr.
Die Erhebung von Kontaktdaten können optional und auf freiwilliger Basis in das COVID-19 Präventionskonzept aufgenommen werden.

 

 

Welche Ausnahmen von den Regelungen für Veranstaltungen / Zusammenkünfte gibt es?

Die Ausarbeitung eins COVID-19 Präventionskonzeptes und Bestellung eines*r COVID-19 Beauftragten*r gelten nicht für Zusammenkünfte folgender Art:

  1. Begräbnisse;
  2. Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz 1953, BGBl. Nr. 98/1953;
  3. Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind;
  4. Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien;
  5. Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen;
  6. Zusammenkünfte nach dem Arbeitsverfassungsgesetz – ArbVG, BGBl. Nr. 22/1974;
  7. das Befahren von Theatern, Konzertsälen und -arenen, Kinos, Varietees und Kabaretts, wenn dies mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen erfolgt;
  8. Zusammenkünfte im privaten Wohnbereich.
     

Welche Anforderungen muss ein COVID-19 Präventionskonzept und ein*e COVID-19 Beauftragte/r erfüllen?

Rechtsgrundlage: § 4 (3) der COVID-19 Basismaßnahmenverordnung sowie weitere Bestimmungen der Verordnung

Das COVID-19 Präventionskonzept ist ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes Konzept zur Minimierung des Infektionsrisikos, welches auch eine Risikoanalyse zu enthalten hat und insbesondere folgende Inhalte umfasst:

  1. spezifische Hygienemaßnahmen,
  2. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
  3. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
  4. gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken,
  5. Regelungen zur Steuerung der Personenströme,
  6. Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Aufsicht der Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung

Als COVID-19-Beauftragte dürfen nur geeignete Personen bestellt werden. Voraussetzung für eine solche Eignung sind zumindest die Kenntnis des COVID-19-Präventionskonzepts sowie der örtlichen Gegebenheiten und der organisatorischen Abläufe. Der COVID-19-Beauftragte ist Ansprechperson für die Behörden und hat die Umsetzung des COVID-19-Präventionskonzepts zu überwachen.

 

Welche Regelungen gelten für Kultureinrichtungen allgemein?

Rechtsgrundlage: §4 der COVID-19 Basismaßnahmenverordnung

Als Kultureinrichtungen gelten "Einrichtungen die der kulturellen Erbauung und der Teilhabe am kulturellen Leben dienen."
Das Betreten von Kultureinrichtungen zur Inanspruchnahme von (Kultur-)Dienstleistungen und das Verweilen darin ist ab den 5. März 2022 uneingeschränkt gestattet.

Kultureinrichtungen müssen allerdings ebenfalls ein COVID-19 Präventionskonzept ausarbeiten und eine*n COVID-19 Beauftragte*n bestellen. Details dazu HIER.

 

Welche Regelungen gelten für Kultureinrichtungen als Ort der beruflichen Tätigkeit?

In der COVID-19 Basismaßnahmenverordnung finden sich keine Regelungen mehr zum Ort der beruflichen Tätigkeit. Somit sind auch in diesem Bereich sämtliche Maßnahmen gefallen.

Sind an einem Arbeitsort allerdings mehr als 50 Personen (Rechtsgrundlage: §4 der COVID-19 Basismaßnahmenverordnung) tätig, muss ein COVID-19 Präventionskonzept und ein*e COVID-19 Beauftragte*r bestellt werden.

 

Welche Regelungen gelten für Workshops, Schulungen und Kurse?

Es gelten keine spezifische Regelungen mehr für Workshops, Schulungen und Kurse ab dem 05. März 2022.

 

Probentätigkeiten

Rechtsgrundlage: COVID-19 Basismaßnahmenverordnung

Proben zu beruflichen Zwecken und im Amateurbereich sind wieder uneingeschränkt möglich.


Welche Regelungen gelten für die Nachtgastronomie?

Nachtgastro ist wieder möglich. Einzige Auflage die Ausarbeitung eines COVID-19 Präventionskonzeptes und eines*r COVID-19 Beauftragten*r ab 50 Personen.


Angaben ohne Gewähr!

Weiterführende Informationen 

Information des Kulturministeriums: FAQ Auswirkungen des Coronavirus auf Kunst und Kultur

Aktuelle Maßnahmen und Informationen des Gesundheitsministerium zum Coronavirus 

Übersicht über Gesetzte, Verordnungen und Erlässe im Zusammenhang mit dem Coronavirus 

 

 

 

 

 

 

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