Covid Informationen für Kunst und Kultur - Aktuelle Erlässe


Regelungen für (Kultur)Veranstaltungen ab 21. September 2020

  • Beim Betreten von Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies gilt nicht, während sich die Besucher *innen auf den ihnen zugewiesenen Sitzplätzen aufhalten und wenn der Meterabstand (gemessen Sitzmitte zu Sitzmitte bzw. Körpermitte zu Körpermitte) nicht eingehalten werden kann. 
  • Publikumsobergrenzen beziehen sich grundsätzlich auf Besucher*innen. Künstlerisches, organisatorisches oder technisches Personal ist nicht mitzuzählen.
     
  •  Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze
    mit mehr als 10 Personen in geschlossenen Räumen
    und
    mit mehr als 100 Personen im Freiluftbereich sind untersagt.
    Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken an Besucher*innen sowie für die Sperrstundenregelung gilt § 6 der COVID-19-LV.
    Der/die Betreiber*in einer Gastronomie muss Verabreichungsplätze so anordnen, dass zwischen den Besucher*innengruppen ein Abstand von min. 1 m besteht oder es gibt geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung (Plexiglaswände etc.)
     
  • Veranstaltungen mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen
    sind mit einer Höchstzahl bis zu 1 500 Personen in geschlossenen Räumen und
    mit einer Höchstzahl bis zu 3 000 Personen im Freiluftbereich zulässig.
    Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken an Besucher*innen sowie für die Sperrstundenregelung gilt § 6 der COVID-19-LV.
    Der/die Betreiber*in einer Gastronomie muss Verabreichungsplätze so anordnen, dass zwischen den Besucher*innengruppen ein Abstand von min. 1 m besteht oder es gibt geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung (Plexiglaswände etc.)
     
  • Veranstaltungen gemäß Abs. 3
    mit mehr als 250 Personen 

    bedürfen einer Bewilligung der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde. Die Entscheidungsfrist für die Bewilligung beträgt vier Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen. Voraussetzung für die Bewilligung ist ein COVID-19-Präventionskonzept des Veranstalters. In diesem Verfahren sind auch folgende Umstände als Voraussetzung für die Bewilligung zu berücksichtigen:                                                                                                                       
    1.         die epidemiologische Lage im Einzugsgebiet der Veranstaltung,
    2.        die Kapazitäten der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde im Falle einer notwendigen Kontaktpersonennachverfolgung aufgrund eines Verdachts- oder Erkrankungsfalls bei der Veranstaltung.
     
  •  Der für eine Veranstaltung Verantwortliche hat bei Veranstaltungen
    mit über 50 Personen indoor | 100 Personen outdoor
     einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dieses umzusetzen. Das COVID-19-Präventionskonzept hat insbesondere Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter und basierend auf einer Risikoanalyse Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos zu beinhalten.
    Hiezu zählen insbesondere:                                                                                                                     1.         Regelungen zur Steuerung der Besucherströme,
    2.         spezifische Hygienevorgaben,
    3.         Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
    4.         Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
    5.         Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken.
    Das COVID-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten wie beispielsweise ein System zur Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis beinhalten.
    Die Bezirksverwaltungsbehörde hat die Einhaltung der COVID-19-Präventionskonzepte stichprobenartig zu überprüfen.
     
  • Das COVID-19-Präventionskonzept hat Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter*innen und basierend auf einer Risikoanalyse Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos zu beinhalten. Hiezu zählen insbesondere:
    - Regelungen zur Steuerung der Besucher*innenströme
    - spezifische Hygienevorgaben
    - Regelungen zum Verhalten bei Auftreten von CoV-2-Infektionen
    - Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
    - Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken.
    - Es kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten (Erfassung von Anwesenheiten) auf freiwilliger Basis enthalten.
     
  • Proben sind sowohl im Profi- als auch im Amateurbereich zulässig. Es gelten die Bestimmungen vom § 3 sinngemäß:
    1 m Mindestabstand oder alternative Schutzmaßnahmen.
    Für Zusammenkünfte zur beruflichen künstlerischen Darbietung in fixer Zusammensetzung (z.B. Orchester) gilt § 8 Abs. 3 letzter Satz sinngemäß: Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV2-Infektion sind in den folgenden 14 Tagen nach Bekanntwerden der Infektion alle Musiker*innen einer molekularbiologischen Testung auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen
  • Laut Gesundheitsministeriums ist ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen Bühne und Publikum einzuhalten.
     
  •  Kann auf Grund der Eigenart einer Schulung, Aus- und Fortbildung                                                                                                                  
    1.         der Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen und/oder
    2.        von Personen das Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht eingehalten werden,
    ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren. Die Verpflichtung zum Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung gilt nicht für Teilnehmer*innen, während sie sich auf ihren Sitzplätzen aufhalten sowie für Vortragende..
  • Fortbildungen, Workshops, Seminare, Außerschulische Kinder-und Jugendarbeit:: Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 10 Teilnehmende beschränkt (exklusive Leitung) 
    Kann der Mindestabstand von 1 m zwischen Personen und/oder das Tragen von Mund-Nasenschutz-Masken nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren (Plexiglastrennwände etc.). Die Maskenpflicht gilt nicht für Teilnehmer*innen, während sie sich auf ihren Sitzplätzen aufhalten sowie für Vortragende.
    Auch für Vorträge und Seminare gelten die Besucher*innenobergrenzen (siehe oben).
  • Contact tracing: Veranstalter*innen wird dringend empfohlen, Kontaktdaten von Besucher*innen unter Einhaltung des Datenschutzes zu erheben, um im Fall einer COVID-19-Infektion Gäste der entsprechnenden Veranstaltung möglichst schnell kontaktieren zu können. Details dazu gibt es hier.
  • ACHTUNG: Bei Nicht-Einhaltung der Bestimmungen droht auf Basis des COVID-19 Maßnahmengesetztes eine Verwaltungsstrafe von bis zu EUR 3.600 (für Privatpersonen) und bis zu EUR 30.000 für Inhaber*innen von Betriebsstätten. Der Vereinsvorstand ist für die Einhaltung der Bestimmungen verantwortlich.
  • Grundsätzliche Empfehlungen für Kulturinitiativen:Wir empfehlen, bei allen Veranstaltungen die Maßnahmen zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zu dokumentieren.
    Außerdem: Information der jeweiligen Förderstellen bei notwendigen Absagen, Änderungen oder Verschiebungen von geförderten Aktivitäten und gründliche Dokumentation von bereits getätigten Ausgaben, Einnahmenentgang, allfällige Rückerstattungen, Stornierungen von Auträgen, Absagen von Sponsoren etc.

Infos auch unter

 https://www.tki.at/covid-19/  

https://www.bmkoes.gv.at/Themen/Corona/Corona-Kunst-und-Kultur.html

 

Kommt gut über die Zeit und vor allem bleibt gesund.

Das Team vom Theater Verband Tirol

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