1001 Nacht in Hötting

Lustspiel Ländliches Lustspiel Theaterstück von Siebert Tobias Siebert Tobias
Verlag Drei Masken Verlag GmbH
D-80336 München, Herzog-Heinrich-Straße 1
Akte 3
Dekorationen
Männer
Frauen
Kinder
Personen
Max Heitinger, Weltenbummler und Kellner im Postwirt, hat sich in die Postwirtstochter Christl verliebt. Zufällig will auch sein Onkel Ludwig bei deren Mutter Gundi landen, obwohl diese seit ihrer Scheidung von Männern die Nase voll hat. Die Liebespläne von Max und Ludwig werden von der überraschend auftauchenden Klinik- besitzerin Dr. Knoll und deren Sohn Richard durchkreuzt. Frau Dr. Knoll will zahlungskräftige Medizintouristen aus der arabischen Welt ins beschauliche Hötting locken. Das Vorhaben findet allgemein großen Anklang, denn aktuell reicht das Geld im Gemeindesackl noch nicht einmal für einen neuen Radlständer.
Dass Richard der Christl schöne Augen macht, gefällt Max ganz und gar nicht. Die Situation eskaliert und Postwirtin Gundi wirft den aufmüpfigen Max hinaus – seinen Onkel Ludwig gleich hinterher.
Das lassen sich die beiden aber nicht so einfach gefallen: Wenige Tage später erscheint Max, um sein Arbeitszeugnis zu holen. Just in diesem Moment betritt der vermeintlich erste Ölscheich mit seinem Harem Hötting. Alles steht Kopf. Auch Richard, inzwischen Scheichbeauftragter, ist völlig überfordert.
Das ist die Stunde von Max, der nun mit seiner weltmännischen Gewandtheit glänzen kann und die Situation fürs erste rettet. Nach etlichen Turbulenzen geht Scheich Rasin aufs Ganze. Offenbar hat der weitgereiste Mann Gefallen an Gundi gefunden und möchte die Postwirtin Bauchtanzen sehen. Doch da gelingt Richard ein hinter die Fassade