Eine saubere Wahl
Komödie
von
Manfred Bonertz
| ID# | 570-78 (dig.) |
| Verlag |
Plausus GmbH & Co. KG
D-53111 Bonn, Kasernenstraße 56 |
| Akte | 3 |
| Dekorationen | |
| Männer | 5 |
| Frauen | 5 |
| Kinder | |
| Personen |
Bruno Brauer ist seit 20 Jahren Bürgermeister. Seine Wiederwahl scheint gesichert, weil es, wie schon bei den letzten beiden Wahlen, keinen Gegenkandidaten gibt. Kräftig unterstützt wird Brauer von seinem Parteifreund Hollinger, einem finanzstarken Sägewerksbesitzer, zugleich größter Arbeitgeber in der Region. Beide wirtschaften auch gerne in die eigene Tasche, sehr zum Leidwesen der resoluten Klara und der Umweltschützerin Ute, deren Anliegen der Bürgermeister kaum ernst nimmt. Für Amtsdiener Anton ist seine Ruhe und sein Feierabendbier wichtiger als die anstehende Wahl und Bürgermeistersgattin Elfriede interessiert sich ohnehin mehr für Mode als für Politik.
Aber diesmal verlangt der neue Landrat, dass mindestens eine weitere Person zur Wahl steht, damit das demokratische Prinzip gewahrt ist. Bruno selbst soll dafür sorgen. Er sucht, weil er seine Wiederwahl keinesfalls gefährden will, einen "geeigneten", das heißt, einen chancenlosen Kandidaten. Sein Stellvertreter Gustav ist sich für die Rolle des Strohmanns allerdings zu schade. Schließlich gelingt es Bruno, die Putzfrau Paula Lenz zur Kandidatur zu überreden. Die ist vordergründig nur an 5000 Euro Wahlkampfunterstützung interessiert. Aber selbst Paulas Neffe Niko und Rathaus-Sekretärin Simone staunen nicht schlecht. In dieser Putzfrau steckt mehr, als man erwartet.
Aber diesmal verlangt der neue Landrat, dass mindestens eine weitere Person zur Wahl steht, damit das demokratische Prinzip gewahrt ist. Bruno selbst soll dafür sorgen. Er sucht, weil er seine Wiederwahl keinesfalls gefährden will, einen "geeigneten", das heißt, einen chancenlosen Kandidaten. Sein Stellvertreter Gustav ist sich für die Rolle des Strohmanns allerdings zu schade. Schließlich gelingt es Bruno, die Putzfrau Paula Lenz zur Kandidatur zu überreden. Die ist vordergründig nur an 5000 Euro Wahlkampfunterstützung interessiert. Aber selbst Paulas Neffe Niko und Rathaus-Sekretärin Simone staunen nicht schlecht. In dieser Putzfrau steckt mehr, als man erwartet.