Generationentheater - diemonopol Verein Brekzie

Kontakt

Gertraud Kopp
Frau-Hitt-Strasse 5a/22
6020 Innsbruck
0664/ 24 25 993
gertraud.kopp@gmx.at

Aufführungsort

diemonopol (gegenüber Westbahnhof hinter dem Eurospar)
Egger-Lienz-Str. 20
6020 Innsbruck
www.diemonopol.net

   

Sechs Personen suchen einen Autor

Von Luigi Pirandello

In diesem Stück schildert Pirandello, wie sechs Personen auf zutiefst unglückliche Weise miteinander verbunden sind. Auf der Suche nach einem Autor, der ihre Lebensgeschichten aufzeichnen soll, treffen sie auf den Direktor eines Provinztheaters, der gerade mit seiner Schauspielgruppe probt und versuchen ihn von ihrem Anliegen zu überzeugen. Bei ihren Gesprächen kristallisiert sich immer mehr die Frage heraus: was ist wahr und wirklich, was „nur“ Spiel!

Pirandello beschreibt Menschen, die sich aus verschiedensten Gründen am Rande der Gesellschaft befinden, sein Drama ist ein Psychogramm verirrter, verwirrter und verzweifelter Menschen. Mit seiner ihm eigenen Komik - dem italienischen „umorismo“ - wandelt sich die Tragödie immer mehr in eine Komödie, allerdings mit bitterem Humor.

Pirandello, der dieses Stück in der Zwischenkriegszeit geschrieben hatte, erkannte, dass der damals sogenannte „moderne Mensch“ das Produkt einer Krisengesellschaft ist, dass sich in ihm die Widersprüche einer kulturell zwar hochentwickelten, aber ungerechten und kranken Umwelt spiegeln. „Sechs Personen suchen einen Autor“ ist daher ein äußerst zeitgemäßes, gesellschaftspolitisches Werk!

Luigi Pirandello wurde 1867 in Agrigent, Sizilien, geboren. Für sein dramatisches und erzählerisches Werk erhielt er 1934 den Nobelpreis für Literatur. Er gilt als Wegbereiter des modernen Theaters. Luigi Pirandello starb 1936 in Rom.

Rechte: Bei Pegasus Verlag  (Übersetzer Felix Prader)

Es spielen:                Angelika Beirer, Monika Haslauer, Barbara Hechenleitner, Wolfgang Hug, Evelin Huter, René Orbini, Elena Beirer, Romana Vill

Regie:                        Andrea Hügli

Ausstattung: Nikolaus Granbacher

Leitung:                    Gertraud Kopp